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TU Berlin

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Methodik der Geoinformationstechnik

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Die Aufgaben des Fachgebiets Methodik der Geoinformationstechnik umfassen die Modellierung, Erfassung, Verarbeitung, Analyse und Präsentation raumbezogener Daten. Dabei nimmt die Entwicklung von Methoden zur raumbezogenen Modellierung, Algorithmik, Datenerfassung und –inte­gration, zu 3D-Geodatenbanken, Visualisierung, Geodateninfrastrukturen und ausgewählten Aspekten der Telematik den wichtigsten Platz ein. Aktuelle und längerfristige Herausforderungen sind der flächendeckende Über­gang von der Verwendung zweidimensionaler zu dreidimensionalen Geodaten sowie die Berücksichtigung der Zeit als vierte Dimension. Weitere Forschungsthemen sind die automatisierte Erfassung von 3D-Bauwerks- und Stadtmodellen und die Integration unsicherer, unscharfer und redundanter Geometrieinformation in Geoinformationssysteme.

Das Thema virtuelle 3D-Stadt- und Landschaftsmodelle ist ein zentraler Forschungsschwerpunkt. Dabei hat das Fachgebiet die Federführung bei der Entwicklung des internationalen Standards CityGML im Open Geospatial Consortium inne. Der Standard findet gerade Einzug in die Produkte großer Softwarehersteller wie z.B. Safe Software (FME), Oracle, Autodesk, oder Bentley.

Für die Extraktion und Interpretation von Geodaten werden Methoden und mathematische Bewertungsmaße zur Identifikation und Klassifikationen komplexer räumlicher Konfigurationen in großen Geodatenbeständen, sowie Qualitätsmaße für Geoinformationen, die zusätzlich zur bislang ausschließlich betrachteten geometrischen Qualität auch die semantische Qualität und die Kohärenz der geometrisch/semantischen Aggregation berücksichtigen, erforscht.

Im Forschungsbereich Geodateninfrastrukturen wird untersucht, wie sich Orchestrierungen von Geo-Web-Diensten auf Grid-Computing-Architekturen abbilden lassen, um raumbezogene Analysen und Simulationen wie z.B. die Ausbreitung von Lärm künftig in massiv parallelen Rechnerverbänden performant durchführen zu können. Darüber hinaus werden Methoden zur Überprüfung und Herstellung topologisch/semantischer Konsistenz bei der Ad hoc-Integration von Geodaten entwickelt.

Zur effizienten Vermittlung raumbezogener Informationen werden Methoden zur kartographischen Gestaltung dreidimensionaler Geodaten (3D-Beschriftung, Signaturierung, Generalisierung) und alternative Verfahren wie das Augmented Reality untersucht und weiterentwickelt.
Darüber hinaus leistet das Fachgebiet Beiträge zur Weiterentwicklung der „Internet-Kartographie“ (Web-Mapping) und zur kartographischen Nutzung von Fernerkundungsdaten. Hier werden die Arbeiten des früheren Fachgebietes Photogrammetrie und Kartographie auf dem Gebiet der Planetenkartographie (u.a. die Kartierung des Mars) fortgeführt und in Zusammenarbeit mit dem FG Planetengeodäsie ausgebaut.

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Fachgebiet Methodik der Geoinformationstechnik
Technische Universität Berlin
Institut für Geodäsie und Geoinformationstechnik
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+49 30 314 23205
+49 30 314 21973 (FAX)
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Vom 3. - 5. 11. 2010 fand an der TU Berlin die fünfte 3D GeoInfo Konferenz statt.

Weitere Informationen finden Sie hier.